Prävention

Durch die regelmäßige langfristige und tiefgehende Behandlungsarbeit mit Kindern, Jugendlichen und ihrem sozialen Umfeld erfahren wir Kindertherapeuten viel über die besondere Erlebniswelt und die besondere Bedürfnislage von Kindern und Jugendlichen in ihren verschiedenen Entwicklungsphasen. Kleinschrittig wie unter einem Brennglas offenbaren sich uns in der direkten Begegnung in einer ‚Wiederauflage’ die verinnerlichten, individuell eingefärbten bisherigen Begegnungserfahrungen des Kindes ebenso wie seine besondere Art des Erlebens und der Verarbeitung. Durch intensive Einlassung können wir oft ‚sehen’, was ungünstig gelaufen ist. Diese Erfahrungen sind und nicht nur in der Behandlung hilfreich. Wir nutzen auch die Möglichkeit, sie in den Dienst möglicher Prävention zu stellen, denn Vorbeugung ist ein weiteres Element professionellen psychoanalytischen Selbstverständnisses.

In diesem Sinne führe ich, solange es meine Zeit erlaubt, auch Veranstaltungen, Vorträge in diversen Einrichtungen durch:

beim Kinderschutzbund
In Kindergärten
in Schulen
in Familienbildungsstätten
im Rahmen der Jugendhilfe
vor Kinderärzten
im Rahmen der Jugendarbeit

Weitere Themenschwerpunkte in diesem Zusammenhang waren:

Erziehung: „Kinder fordern uns heraus.“
Kinderängste (2002 auch im ZDF)
kindliche Aggression und Aggressionsentwicklung
„Flucht in die Gewalt?“
Geschwister
Trennung und Scheidung
PubertätWas macht mir Bauchschmerzen?

Denn nicht jedes Problem, nicht heder Aufruhr, nicht jede Krise erfordert eine Psychotherapie.
Oft sind es kleine Ursachen mit großer Wirkung. Da ist es wichtig schnell genau hinzuschauen und Abhilfe zu schaffen, bevor sich ein tiefgreifendes Problem oder ein gravierender Beziehjungskonflikt daraus entwickelt.
Deshalb scheuen Sie sich nicht, psychotherapeutische Hilfe zu suchen. Psychotherapeutische Behandlung bei Kindern ist immer auch vorbeugende Behandlung.